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Das «Jugendprojekt Alpenrose» von qualifutura ist Arbeit mit Perspektive. Es motiviert und qualifiziert Jugendliche für den Einstieg in die Berufswelt. Das Angebot steht jungen Menschen zwischen 15 und 24 Jahren offen, die ohne Lehr- und Arbeitsstelle sind oder nicht wissen, welchen Beruf sie wählen wollen.
Das Jugendprojekt Alpenrose ist nach Sozialhilfegesetz (SHG) Art. 71 Abs. 1 und Art. 72 Abs. 1 ein Angebot zur sozialen respektive beruflichen Integration, das die GEF in Zusammenarbeit mit beteiligten Gemeinden bereitstellen kann.
Gemeinden, die Jugendliche in unser Angebot schicken, können die Kosten im Lastenausgleich abrechnen.
Mehrere Monate bis ein Jahr leben, arbeiten und lernen die Jugendlichen im Gadmertal.
Erste Berufserfahrungen sammeln sie im Gasthaus «Alpenrose». Ein externes Praktikum in einem lokalen oder regionalen Betrieb ergänzt die erworbenen Qualifikationen. Schulische Fächer, Sport, Kultur und Freizeitangebote runden das Programm ab.
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«In Zürich ist jeder zehnte junge Erwachsene zwischen 18 und 25 Jahren sozialhilfeabhängig» (aus: Der Bund, 6.11.2006). «Der Sozialdienst der Stadt Bern eröffnet jeden Monat 15 bis 25 neue Dossiers von 18- bis 25-Jährigen. Fast zwei Drittel von ihnen sind ohne Ausbildung. Die meisten sind jung. Und es werden immer mehr.» (aus: Berner Zeitung BZ, 16.12.2006) Das Risiko, arm oder zeitweilig arbeitslos zu werden, ist bei jungen Menschen ohne Lehrabschluss oder sonstige Ausbildung besonders hoch. Und: Ein Scheitern der Integration in die Arbeitswelt ist mit hohen Kosten für die Gesellschaft verbunden, bedroht die Stabilität, funktionierende Strukturen und den sozialen Frieden
Wie können junge Menschen, die keinen Lehrabschluss oder Ausbildung haben, motiviert, vorbereitet und in das Berufsleben integriert werden?
Unser Ansatz ist es, mit jungen Erwachsenen einen realen Betrieb zu führen und sie in all den dabei anfallenden Themen zu begleiten. Im «Jugendprojekt Alpenrose» werden sie eingespannt, gefordert und gefördert und in eine reale Situation gestellt. Sie lernen zu wirtschaften, Konzepte zu entwickeln und auszuprobieren, Angebote zu kreieren, Kundenwünsche und Kundennähe zu pflegen.
Für diese Art Integrationsarbeit haben wir uns ganz bewusst in ein Gebiet begeben, in dem es Freiräume, Platz, Weite und eine überschaubare und spürbare Nachbarschaft gibt. Nach Gadmen. Hier wollen wir uns engagieren, Neues ausprobieren, Partnerschaften aufbauen und mit dem Vorhandenen «etwas unternehmen».
Wir sind der Meinung, dass die jungen Erwachsenen, die aus der Stadt nach Gadmen kommen und hier eine Art «Lehr- und Wanderjahr» erleben, das Leben meistern lernen, Anschluss finden, lernen, gesund zu bleiben und selbständig zu sein.
Das innovative Element dabei ist die Partnerschaft zwischen städtischen Gebieten und dem ländlichen Raum.
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