Wohngruppe WG 11

WG 11 - einen Schritt näher ...
In der WG11 werden die zentrale Elemente Coaching und Lerncoaching weitergeführt. Elemente wie die Dokumentation, Beurteilungssysteme, administrative Prozesse etc. sind gleich wie im Jugendprojekt Alpenrose.

Die Unterschiede zum Jugendprojekt Alpenrose sind:
• Die Teilnehmenden wohnen selbständig in zwei 3er-Wohngemeinschaften. Sie erledigen ihre Alltagsaufgaben selber und verwalten ein an die SKOS-Richtlinien angelehntes Budget für die Lebenskosten. Dieser Bereich wird von uns begleitet.
• Die Teilnehmenden arbeiten in einem unserer 25 Partnerbetriebe. Diese Einsätze reichen von Arbeitsversuchen (ab 40%) über Vollzeitpraktika bis hin zu Ausbildungsplätzen.
• Das System von «Bezugspersonen» erweitert sich um die Akteure in unseren Partnerbetrieben. Diese Arbeitgeber, Chefs, Patrons spielen eine zentrale Rolle sowohl im fachlichen Be-reich als auch als Vorbilder, Motivatoren und Beurteilende.
• Coaching und Lerncoaching sind noch individualisierter als im Jugendprojekt Alpenrose. Wir begleiten Teilnehmende in der Berufsschule, coachen sie in persönlichen Fragen oder am Ar-beitsplatz.

Die WG11 hat sich als Dreh- und Angelpunkt für die verschiedenen Projekte bewährt. Hinzugekommen sind bisher sieben Gasfamilien, vier Studios und rund 25 regionale Betriebe, die mit uns zusammenarbeiten.
In der WG 11...
...setzen sich die Teilnehmenden mit dem Alltagsleben auseinander. Wir begleiten und reflektieren ihr Verhalten, konfrontieren die Teilnehmenden mit den Ansprüchen einer eigenständigen Lebensführung und geben Raum und Gelegenheit, um zu lernen. Eigenverantwortung entwickeln, zusammenleben lernen, den Alltag bewältigen können sind die primären Ziele.
In den 25 Partnerbetrieben ...
...stellen sich die Teilnehmenden den Anforderungen eines Profibetriebes. Integration in ein Team, Umgang mit Belastungen, das Ausführen von Aufträgen und die Übernahme von Verantwortung fordern und fördern die Kompetenzen der jungen Menschen.
Im Lern- und Einzelcoaching...
...begleiten wir individuelle Zielsetzungen. Sei dies Berufsfindung, bewerben oder die Arbeit an persönlichen Schwerpunkten.
Wir arbeiten mit den jungen Erwachsenen möglichst nahe an den realen Ansprüchen.
Das bedeutet, dass die Teilnehmenden grundlegende Fähigkeiten mitbringen müssen und motiviert sind, sich der Herausforderung zu stellen. Die Zusammenarbeit zwischen den sozialpädagogi-schen/pädagogischen Mitarbeitern und den Berufsleuten des Hospiz ist lösungsorientiert und unterstützend. Unsere Regeln sind klar, einleuchtend und einfach. Wir beharren auf diesen, weil wir wissen, dass es für junge Menschen wichtig ist zu lernen, sich in einem System zu integrieren. Dass dies auch eine Steigerung der Lebensqualität und eine “neue Freiheit” mit sich bringt, lernen sie aus der Erfahrung.